Der Goldene Schnitt

Über Bildkomposition machen sich Menschen seit der Antike Gedanken. Es gibt verschiedenen Theorien darüber, wie der Aufbau eines Bildes die Wahrnehmung der Inhalte beeinflusst. Vom Goldenen Schnitt zum Beispiel wird oft angenommen, durch sein ausgewogenes Leitmaß ließen sich angenehme, harmonische Größenverhältnisse quasi „berechnen“.

Oben: Leonardo Da Vinci: Johannes der Täufer, Der vitruvianische Mensch, Mona Lisa; Unten: Katsushika_Hokusai: Die große Welle vor Kanagawa / Quelle: Wikimedia Commons

Der goldene Schnitt geht auf eine komplizierte mathematischen Formel zurück, mit der sich auch das Wachstum von Pflanzen oder die Fortpflanzung von Tieren beschreiben lässt. Als geometrische Figur setzt sich sein Muster ins Unendliche fort.

In der filmischen Praxis kommen bei der Bildgestaltung oft andere Regeln zur Anwendung. Vielleicht auch, weil diese sich mit weniger Hintergrundwissen umsetzen lassen.

#goldenratio

Umstritten, aber berühmt: Star Wars Regisseur Taika Waititi macht sich auf Twitter über #goldenratio – den goldenen Schnitt – lustig.

„Habe viel Zeit damit verbracht, über die Kompsition und den godnenen Schnitt nachzudenken.“ (Quelle: Twitter)